Kurz vor Weihnachten 2025 gerät in Deutschland ein festliches Schoko-Produkt ins Visier von Foodwatch: Die Verpackung wirkt üppig, der Inhalt hält nicht mit. Überdimensionierte Beutel und geschickt platzierte Sichtfenster lassen das Regalbild wachsen, während Käufer am Ende weniger bekommen als erwartet. Die NGO sieht darin kein Ausrutscher, sondern eine verbreitete Masche im Supermarkt, die gerade jetzt viele an der Kasse trifft. Welche Tricks dahinterstecken, was das für Verbraucher bedeutet, und wie man sich beim Einkauf schützt, zeigt der Blick auf die aktuellen Fälle.
Foodwatch warnt vor leeren Versprechungen
Die Vorweihnachtszeit glänzt in den Regalen, die Auswahl wächst täglich. Doch genau jetzt warnt Foodwatch vor einem Verpackungstrick, der teuer werden kann. Im Fokus steht ein Favorina-Produkt von Lidl: festliche Schokolade, die nach viel aussieht und wenig liefert. Die Organisation kritisiert die Diskrepanz zwischen optischer Fülle und tatsächlichem Inhalt. Du kennst das Bild: große Tüten, glitzernde Folie, sichtbare Stücke. Aber wie viel Schokolade steckt wirklich drin? Die Antwort fällt oft ernüchternd aus – und trifft gerade in der dichten Einkaufssaison viele.
- IKEA bringt 2026 einen neuen, hohen und schlanken BILLY heraus – ideal um Platz zu sparen ohne auf Stil zu verzichten
IKEA bringt 2026 einen neuen, hohen und schlanken BILLY heraus – ideal um Platz zu sparen ohne auf Stil zu verzichten
- Immer mehr Franzosen geben eine Flasche in die Waschmaschine und das Ergebnis überrascht
Immer mehr Franzosen geben eine Flasche in die Waschmaschine und das Ergebnis überrascht
Wie das Produkt Konsumenten täuscht
Das beanstandete Favorina-Produkt setzt auf durchsichtige Fenster und großzügige Hüllen. So entsteht der Eindruck, die Tüte sei reichlich befüllt. Laut Foodwatch nimmt die Schokolade jedoch deutlich weniger Platz ein, als die Hülle vermuten lässt. Das Auge liest Fülle, der Inhalt bleibt knapp. Für dich bedeutet das: Du zahlst für Volumen, nicht für Ware. Eine klassische Mogelpackung funktioniert über Psychologie, nicht über Qualität. Der Preis wirkt im Vergleich attraktiv, die Relation von Gewicht zu Verpackungsgröße aber nicht. Wer verlässt sich im Stress nicht doch auf den ersten Eindruck?
Das größere Problem mit Weihnachtsartikeln
Der Fall ist kein Ausreißer, sondern Teil eines Musters. Besonders bei Saisonware häufen sich überdimensionierte Verpackungen, verschleierte Angaben und das Verstecken problematischer Zusatzstoffe. Foodwatch nennt als Beispiele Carrageen sowie Farbstoffe wie E150d. Beides findet sich in festlichen Artikeln quer durch die Regale. Die Logik dahinter ist simpel: Die Inszenierung soll Premium suggerieren, auch wenn die Rezeptur wenig hergibt. In der Folge bezahlen Kundinnen und Kunden mehr für das Versprechen als für den Inhalt. Weihnachten ist Emotion – und damit ein ideales Feld für optische Tricks.
So vermeiden du Fallen beim Einkauf
Mit ein paar Gewohnheiten lässt sich der Verpackungseffekt entschärfen. Entscheidend ist, vergleichbare und überprüfbare Informationen in den Blick zu nehmen – nicht die Hülle.
- Prüfe konsequent das Netto-Gewicht und vergleiche Produkte gleicher Art.
- Schaue auf den Grundpreis pro Kilogramm oder Liter, nicht nur auf den Regalpreis.
- Betrachte die Füllhöhe: Wie weit reichen die Stücke im Beutel wirklich?
- Lies die Zutatenliste und meide unnötige Zusätze, die nur Textur oder Farbe boosten.
- Achte auf vage Herkunftsangaben wie „EU und Nicht-EU“ und frage dich, was wirklich gemeint ist.
- Ehemalige IKEA-Mitarbeiterin verrät die vier Must-have-Produkte aktuell
Ehemalige IKEA-Mitarbeiterin verrät die vier Must-have-Produkte aktuell
- Ich dachte, die Kälte kommt von der Heizung, dieser 1-Euro-Trick mit grobem Salz stoppt Schimmel
Ich dachte, die Kälte kommt von der Heizung, dieser 1-Euro-Trick mit grobem Salz stoppt Schimmel
Weitere Produkte unter der Lupe
Foodwatch beschränkt sich nicht auf Lidl. Kritisch bewertet wurden auch eine Terrine von Guyader sowie ein Pâté en croûte von Maison Monterrat. Beide setzen laut der Organisation auf Zusätze, die eine hochwertigere Rezeptur simulieren. Genannt werden etwa Carrageen oder Karamellfarbstoff E150d. Auch Süßwaren geraten in den Blick: Weihnachtslutscher von Fizzy enthalten mehrere Additive, darunter E133, das in Debatten regelmäßig mit möglichen Effekten auf Hyperaktivität in Verbindung gebracht wird. Für dich heißt das: Saisonartikel genau prüfen – und Markenimage nicht mit Inhalt verwechseln.





