Feine Kratzer auf dem Glaskeramikkochfeld sind mehr als ein Schönheitsfehler: Sie stören beim Putzen und lassen die Küche ungepflegt wirken. Dabei lässt sich die Oberfläche oft mit einfachen Mitteln aus dem Haushalt deutlich beruhigen. Entscheidend sind eine saubere Ausgangslage, eine kurze Zwei-Schritt-Routine und ein behutsamer Feinschliff. Wer die richtigen Handgriffe kennt, schützt das Kochfeld langfristig und spart sich teure Spezialreiniger.
Ein bekanntes Problem in der Küche: Kratzer auf der Glaskeramikplatte
Glaskeramikkochfelder sind aus modernen Küchen kaum wegzudenken. Nach wenigen Wochen zeigen sich jedoch oft feine Linien, matte Stellen und Schlieren. Das wirkt ungepflegt, selbst wenn alles tadellos funktioniert. Muss man dafür gleich Spezialreiniger kaufen?
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Die gute Nachricht: Es gibt eine einfache Methode mit Zutaten aus dem Küchenschrank. Mit Natron und weißem Essig lässt sich die Oberfläche sichtbar auffrischen. Die Mischung löst Rückstände, poliert sanft und minimiert die optische Tiefe vieler Mikrokratzer. Entscheidend sind Reihenfolge, Ruhe und ein weiches Tuch.
Vorbereitung: Der richtige Umgang mit der empfindlichen Oberfläche
Bevor du startest, sollte die Platte vollständig abgekühlt sein. Wärme macht Glas empfindlicher und begünstigt neue Kratzer. Entferne erst lose Speisereste und Fettfilm mit einem Mikrofasertuch und lauwarmem Wasser. Ein sauberer Untergrund verhindert, dass Partikel wie Schmirgel wirken.
Hartnäckige, festgebrannte Reste hebst du mit einem Glaskeramik-Schaber oder einer Kunststoffspatel flach ab. Arbeite dabei ohne Hast und immer in Zugrichtung. Danach trocken wischen: Erst auf einer trockenen Platte erkennst du, was wirklich eine Kratzspur und was nur ein Schatten ist.
Die Methode: Mit Natron und Essigweiß zurück zum Glanz
Streue etwa 2 Esslöffel Natron auf die betroffenen Zonen oder rühre eine dünne Paste mit wenig Wasser an. Befeuchte die Stellen leicht, damit das Pulver haftet. Gib anschließend ein paar Tropfen weißen Essig darüber. Es schäumt kurz auf – ein Zeichen, dass die Reaktion arbeitet.
Lass die Mischung 3-5 Minuten wirken. Dann polierst du mit einem weichen Tuch in kleinen Kreisen und mit sehr sanftem Druck. So werden Rückstände aus den Riefen gelöst, und die Kanten der Mikrokratzer erscheinen glatter. Zum Schluss gründlich mit klarem Wasser nachwischen und trockenreiben, damit kein Schleier bleibt.
Alternativen: Zahnpasta und Kreide für hartnäckige Fälle
Zeigt sich noch eine Spur, hilft weiße, nicht gelartige Zahnpasta ohne Mikrokügelchen. Ein Tupfer auf ein Mikrofasertuch, dann 1-2 Minuten in Kreisen polieren, abspülen, trocknen. Ebenfalls bewährt: Stein- oder Kreidepaste, die sehr fein poliert und einen leichten Schutzfilm hinterlassen kann.
Grundregel in beiden Fällen: Weniger ist mehr. Nutze minimalen Druck und arbeite geduldig. Teste neue Mittel immer an unauffälliger Stelle. Wenn ein Kratzer deutlich am Fingernagel hängen bleibt oder Risse sichtbar sind, hilft Polieren kaum – dann ist ein Austausch der Glasplatte die sicherere Option.
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Langfristig schützen: Kratzer vermeiden durch richtige Pflege
Wer die Platte schützen will, setzt auf Routine. Verwende keine rauen Schwämme und keine aggressiven Reiniger. Mikrofasertücher und milde Mittel reichen im Alltag aus. Reinige Verschmutzungen möglichst zeitnah, bevor sie einbrennen und später Druck erfordern.
Hebe Töpfe und Pfannen an, statt sie zu schieben. Achte auf saubere, glatte Böden deiner Kochgeschirre. Kleine Gewohnheiten machen hier den Unterschied – und halten die Glaskeramik über Jahre ansehnlich.





