„Discount-Steaks? Da steckt mehr drin, als viele glauben!“ – Mit diesem Handschlag gegen Vorurteile sorgt der Ernährungsexperte Miodrag Borges für frischen Wind im Supermarktregal. Was passiert, wenn ein Diätetik-Profi Lidl-Hackfleisch unter die Lupe nimmt? Das Ergebnis verblüfft – und räumt mit einigen Klischees gewaltig auf.
Genau hingeschaut: Drei Lidl-Hackfleischprodukte auf dem Prüfstand
Fleischprodukte von Discount-Ketten stehen regelmäßig im Fokus kritischer Experten. Der Diätetik-Techniker Miodrag Borges hat kürzlich drei prominente Hackfleischreferenzen von Lidl in Spanien akribisch analysiert – und dabei teils überraschende Entdeckungen gemacht, die Diskussionen in den sozialen Netzwerken auslösten. Einige Ergebnisse widersprechen nicht nur gängigen Verbraucherklischees, sondern regen auch direkt zum Nachdenken an.
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- Bio-Rinderhackfleisch der Marke Origin Prineos
- Rindfleisch-Burger (Doppelpack)
- Bio-Steak haché Origin Prineos (Einzelstück)
Besonders das Bio-Hackfleisch von Origin Prineos stach Borges ins Auge: Mit einer Zusammensetzung von sage und schreibe 99,97% Bio-Rindfleisch und gerade einmal 0,03% Bio-Pfeffer stellt dieses Produkt in puncto Schlichtheit nahezu alles andere im Kühlregal in den Schatten. Borges spricht von einer bemerkenswerten Reinheit, wie man sie im Großhandel selten antrifft.
Preis-Leistung und Ernüchterung: Zwischen Bio-Glanz und Handwerk
Doch nicht nur die Listen der Inhaltsstoffe beeindrucken: Auch der Preis ist ein Argument – mit unter dreizehn Euro pro Kilo bietet Lidl eine wirtschaftlich wirklich interessante Option. Für Borges steht dieses Hackfleisch deshalb in seinem Supermarkt-Ranking ganz oben. Trotzdem bleibt er Profi durch und durch: Auch eine noch so „saubere“ Discounter-Ware kommt für ihn persönlich nicht ganz an frisch zubereitetes Fleisch aus der Handwerksmetzgerei heran. Für alle, die Wert auf Bequemlichkeit und Erschwinglichkeit legen, ist das Lidl-Biohack jedoch ein kluger Kompromiss, wie die 2025er-Analyse in Spanien deutlich macht.
Konventionell schlägt Bio? Die Überraschung im Burger-Regal
Noch verblüffender wird es beim Blick auf die „ready-to-cook“-Fraktion: Der Rindfleisch-Burger im Doppelpack konnte Borges auf Anhieb überzeugen. Seine Essenz: 99% Rind, Salz, Pfeffer und sonst nichts – keine weiteren Zusatzstoffe, keine Spielereien. Der Fachmann war so angetan, dass er sich diese Burger kaufte, um ihnen geschmacklich gleich selbst auf den Zahn zu fühlen.
Ironischerweise zeigt sich beim Vergleich mit dem einzeln verkauften Bio-Steak haché Origin Prineos ein Paradoxon: Obwohl als Bio ausgewiesen, enthält dieses Produkt Antioxidantien. Mit immerhin 98,2% Fleischanteil und geringem Additivgehalt bleibt zwar die Grundqualität hoch, doch Borges hebt die Frage hervor, inwieweit das mit seinen Erwartungen an Bio-Labels vereinbar ist. Der konventionelle Burger kommt hier tatsächlich mit der „natürlichsten“ Zusammensetzung daher – ein klarer Aha-Moment, den Borges auch auf TikTok teilt. Da staunt der Verbraucher und reibt sich die Augen: So einfach ist Bio eben manchmal doch nicht.
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Praktische Lehren für den Einkaufsalltag
Was bleibt nach all den Listen und Überraschungen hängen? Borges’ Untersuchung zeigt, dass weder grüne Labels noch große Werbeversprechen ein Garant für gänzlich additivefreie Ware sind. Wer wirklich wissen möchte, was auf den Teller kommt, sollte vor dem Kauf:
- Mit wachem Auge das Kleingedruckte auf der Verpackung lesen
- Nicht blind auf Bio setzen, sondern die genaue Zusammensetzung beachten
- Auch Discounter wie Lidl bei der Wahl von Qualitätsware nicht vorschnell ausschließen
Sogar der harte Discount kann, wie die Studie zeigt, preisgünstige und ernährungsphysiologisch überzeugende Fleischauswahl bieten. Fest steht: Wer Hausburger liebt, muss künftig keine Kompromisse mehr eingehen.
Auch wenn Miodrag Borges mit Leidenschaft die handwerkliche Frische vom Metzger lobt, spricht aus seiner Lidl-Analyse eine klare Botschaft: Qualitatives Hackfleisch und knappes Budget müssen sich nicht ausschließen. Letztlich lohnt es sich, die alten Vorurteile in den Kühlschrank zu verbannen und stattdessen mit offenen Sinnen ins Kühlregal zu blicken. Guten Appetit – und immer dran denken: Lesen kann den Unterschied machen!





