Einbrecher auf Abwegen: Warum Ihr Zuhause (leider) einladender wirkt, als Sie denken!
Eine unscheinbare Modell-Demo offenbart: Wo lauern die größten Schwachstellen?
Wer hätte gedacht, dass eine alte Modell-Demo aus dem Lager einer japanischen Sicherheitsfirma uns heute noch so viel über Einbruchschutz verrät? Die Ausstellung dieses Modells auf einer Messe in Kyoto hat gezeigt: Manche Themen werden einfach nie alt – und Einbrecher sind offenbar echte Traditionalisten.
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Besonders genial (und ein bisschen gemein): Das Modell zeigt zwei Häuser nebeneinander, ganz harmlos, und sollte dem Publikum einen kleinen Denkanstoß geben. Wer hier glaubt, auf den ersten Blick keine Unterschiede zu erkennen, der darf noch an seiner “Einbrecherlogik” feilen! Die Info zur Ausstellung wurde übrigens auch vom renommierten japanischen Journal Sankei übernommen – das sollte uns zu denken geben.
Die größten Fehler: Was macht Ihr Haus zum Hotspot für Einbrecher?
Laut Fukuyoshi Kondo, dem Chef des Bereichs Einsatzplanung bei “Security House”, gehen professionelle Diebe immer sehr planvoll vor. Bevor sie zuschlagen, beobachten sie ganz genau. Dabei achten sie besonders auf:
- Hohe Mauern oder dichte Hecken, die für zahlreiche tote Winkel sorgen
- Orte, an denen keine neugierigen Blicke von Nachbarn drohen
- Post, die sich im Briefkasten staut – ein klares Zeichen für Abwesenheit
- Wäsche, die zu lange auf der Leine nach Sonne lechzt
Noch Fragen, warum die linke Hausseite im Modell so attraktiv wirkt? Wer sein Eigenheim hinter hohen Mauern und Büschen versteckt, hat praktisch ein “Bitte stören Sie”-Schild ausgehängt! Häuser mit vielen toten Winkeln sind für Einbrecher wie ein Sechser im Lotto.
Was Einbrecher abschreckt – und was wir uns abschauen können
Glasklar das Gegenteil: Wer Wert auf Sichtbarkeit legt, senkt das Risiko deutlich! Ein Grundstück mit freier Sicht – idealerweise durch einen offenen Zaun – macht Einbrechern das Leben schwer. Warum? Die Nachbarn sehen alles. Das schreckt sogar den motiviertesten Nachtwandler ab. Moderne Hilfsmittel leisten dazu ihren Beitrag:
- Infrarotsensoren: Sie reagieren auf Bewegungen und können Eindringlinge frühzeitig melden.
- Bewegungsmelder: “Licht an” heißt “Nichts wie weg!” für Einbrecher.
Das Vergleichsmodell wurde übrigens schon vor rund zwanzig Jahren im Auftrag der örtlichen Polizeibehörden konstruiert, um bei Präventionskampagnen eingesetzt zu werden. Lange Zeit schlummerte es im Lager – bis zu dieser Ausstellung. Die Experten sind übrigens überzeugt: Veraltet ist das Modell keineswegs!
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Einbrecher bleiben (leider) beständig – Prävention auch!
Kondo weist darauf hin, dass Einbrecher nach wie vor sehr empfindlich auf Personen und Geräusche reagieren. Sie schlagen am liebsten nachts zu. Und – Trost für alle, die sich Schweißperlen auf der Stirn vorstellen: Sie geben blitzschnell auf, wenn das Eindringen zu kompliziert wird. Ein bisschen Abschreckung, und der Einbrecher sucht längst das Weite!
Die elementaren Prinzipien der Einbruchsprävention gelten also noch heute. Neben dem nostalgischen Modell wurden bei der Ausstellung in Kyoto auch modernste Sicherheitstechnologien vorgestellt. Dazu zählen:
- Gesichtserkennung
- Vernetzte Apps
- Sicherheitskameras mit Nachtsichtfunktion
Aber machen wir uns nichts vor: Die Ausstellung war auch eine Werbeplattform. Das Ziel der präsentierenden Sicherheitsfirma war nicht zu übersehen – neue Kunden gewinnen und sie für die Anschaffung aktueller Alarmsysteme begeistern (und ganz ehrlich, wer möchte schon der Star auf dem Einbruch-Bingo der Nachbarschaft werden?).
Fazit: Die altbackene Modell-Demo verrät es deutlich: Gute Sicht, wenig tote Winkel und moderne Geräte sind Trumpf im Rennen gegen Einbrecher. Verstecken Sie Ihr Haus also lieber nicht hinter meterhohen Hecken und achten Sie darauf, dass Nachbarn einen guten Blick haben. Die uralten Tricks sind nach wie vor aktuell – und Einbrecher sind faul, sobald’s kompliziert wird. Ein Grund mehr, es ihnen so schwer wie möglich zu machen!





