Die Heizkosten steigen in Deutschland weiter, viele Haushalte drehen den Thermostat runter. Catherine Renton ist noch weiter gegangen: Sie hat drei Winter lang ihre Radiatoren nicht eingeschaltet, um Geld zu sparen. Was nach Extrem klingt, folgt einfachen Routinen, die Wärme halten sollen, ohne die Rechnung explodieren zu lassen. Was funktioniert, wo die Risiken liegen und für wen dieser Weg tabu ist, zeigt ihr Erfahrungsbericht.
Seit drei Wintern ohne Heizung: Wie Alltagstricks warm halten und Kosten senken
Energiepreise in Deutschland sind stark gestiegen. Viele Haushalte drehen die Heizung herunter oder schalten sie zeitweise aus. Mieter wie Eigentümer spüren die Belastung deutlich. Wie konnte Catherine Renton drei Winter ohne Heizung überstehen?
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Kältere Winter, steigende Kosten
Die Rechnung kommt meist im Frühjahr, und sie trifft hart. Abschläge wurden erhöht, Nachzahlungen sind keine Seltenheit. Einige berichten von Forderungen über 1.300 Euro für ein Jahr. Da überrascht es nicht, dass neue Routinen entstehen. Wer die Heizung drosselt, sucht verlässliche Alternativen. Genau hier setzt die Erfahrung von Catherine Renton an. Sie zeigt, wie man mit einfachen Mitteln gegensteuert.
Ein radikales Experiment
Catherine Renton ließ ihre Radiatorventile auf null. Der Auslöser waren hohe Energietarife und der Wunsch nach Kontrolle über den Verbrauch. Statt Wärme aus dem Netz setzte sie auf konsequente Planung. Sie zonierte ihre Wohnung: ein Arbeitsplatz, eine Leseecke, ein warmes Bett. Der Aufwand ist real, aber kalkulierbar. Sie hält eine Zimmertemperatur um 16 °C, trägt mehrere Lagen und lebt nach einem klaren Tagesrhythmus. Kurze Bewegungseinheiten, dann Ruhephasen mit Decke und heißem Tee. Als punktuelle Hilfen dienen Wärmflasche, Heizkissen und warmes Essen. Empfohlen werden sonst 18 bis 21 °C, doch mit strikter Routine lässt sich weniger kompensieren.
Die Kunst der Wärmespeicherung
Entscheidend ist, gewonnene Wärme zu halten. Dichte Vorhänge, Zugluftstopper und Fensterfolie reduzieren Verluste. Dicke Teppiche isolieren kalte Böden spürbar. Mehrlagige Kleidung wirkt wie ein persönlicher Dämmstoff. Erst eine atmungsaktive Baselayer, dann Wolle oder Fleece, darüber eine winddichte Schicht. Kurzes Stoßlüften verhindert Feuchte, ohne die Wände auszukühlen. Bewegung bleibt ein Schlüssel: 20 Minuten gehen, leichte Dehnübungen, Treppe statt Aufzug. Danach speichert der Körper Wärme besser. Eine Regel hilft im Alltag: koche einmal täglich warm, nutze die Restwärme in Küche und Wohnbereich. Kleine Elektrogeräte nur gezielt einsetzen, damit der Stromverbrauch nicht aus dem Ruder läuft.
Grenzen und Risiken
Ganz ohne Heizung geht es nicht für alle. Wer gesundheitlich vorbelastet ist, braucht verlässliche Grundwärme. Das gilt besonders für Kinder und ältere Menschen. Achte auf Feuchte, denn kalte Räume fördern Schimmel. Miss die Luftfeuchtigkeit regelmäßig; 40 bis 60 Prozent gelten als vernünftig. Stoßlüfte 5 bis 10 Minuten, mehrmals täglich, und halte Möbel von Außenwänden fern. Wenn Kondenswasser an Fenstern steht oder Ecken dunkel werden, reagiere sofort. Notfalls sind einige Stunden Heizen besser als später sanieren.
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Impulse für kalte Zeiten
Die Erfahrung von Catherine Renton taugt nicht als Dogma. Sie taugt als Impuls, den eigenen Winter neu zu denken. Schon kleine Schritte wirken: eine Dichtung tauschen, einen Raum konsequent nutzen, ein Grad am Thermostat sparen. Wer vorausschauend plant, glättet Abschläge und vermeidet böse Überraschungen. Wärme ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch der Gewohnheit. Du entscheidest jeden Tag, wo Energie wirklich gebraucht wird. Und manchmal reicht ein einfacher Trick, damit der Abend spürbar wärmer wird.





