Die Temperaturen fallen laut Météo France, die Heizsaison rückt näher und mit ihr die Sorge vor steigenden Rechnungen. Wer die Heizung zu früh aufdreht, verheizt unnötig Geld, darauf weist die Ademe mit Florence Clément hin. Eine einzige richtige Einstellung kann den Stromverbrauch spürbar senken, bis zu 90 Euro weniger auf der Jahresrechnung. Entscheidend sind genaue Kontrolle, kluge Routinen und eine Anlage, die technisch in Schuss ist.
Ein kleiner Dreh am Thermostat spart 90 euro Heizkosten
Ein Grad klingt nach wenig, macht aber viel aus. 1 Grad weniger spart nach Einschätzung der Verbraucherzentrale rund 6 Prozent Heizenergie. Eine Beispielrechnung zeigt die Größenordnung: Liegen deine jährlichen Heizkosten bei 1.500 euro, bringt der Schritt von 21 auf 20 Grad etwa 90 euro Entlastung. Nicht durch Verzicht, sondern durch Feingefühl am Regler. Klingt banal, oder?
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Der Winter kommt: Wann den Heizkörper einschalten?
Die Tage werden kürzer, der Deutsche Wetterdienst meldet erste Kälteschübe. Doch der Kalender entscheidet nicht über den Heizbeginn, die Raumtemperatur tut es. Laut Umweltbundesamt gelten 20 Grad in Wohnräumen als guter Richtwert, im Schlafzimmer genügen 17 bis 18 Grad. Miss nach, statt nach Gefühl zu drehen: Ein einfaches Raumthermometer kostet wenig und verhindert teure Überschätzungen. Wer viel im Homeoffice sitzt oder älter ist, sollte den 20-Grad-Korridor halten. Komfort bleibt, der Verbrauch bleibt in Schach.
Effiziente Steuerung: Mit Details große Einsparungen erzielen
Technik hilft, die richtige Wärme zur richtigen Zeit zu liefern. Programmierbare Thermostate steuern Heizkörper nach Tagesrhythmus und reduzieren nachts automatisch. Erfahrungswerte der Energieberatung zeigen Sparpotenziale im Bereich von 10 bis 15 Prozent, wenn Profile sinnvoll gesetzt sind. Wichtig ist Konsequenz, nicht Perfektion. Diese kleinen Hebel wirken sofort:
- Thermometer nutzen: Verlass dich nicht nur auf Skalen am Ventil, sondern auf reale 20 Grad.
- Nachtabsenkung: Auf 17 bis 18 Grad senken, Bettdecke übernimmt den Rest.
- Zonieren: Selten genutzte Räume kühler lassen, Türen geschlossen halten.
- Feuchte im Blick: 40 bis 60 Prozent fühlen sich behaglich an; zu feucht wirkt kälter.
Wartung und Isolation: Die unsichtbaren Helfer
Bevor die Heizung arbeitet, sollte sie atmen können. Ein jährlicher Check der Anlage spart Ärger und Energie, Heizkörper entlüften kostet nur Minuten. Wer mit Holz heizt, plant zwei Kehrtermine mit dem Schornsteinfeger. Daneben zählen die kleinen Dichtungen: Zugige Fensterfugen, undichte Türen, offene Kaminzüge – hier verpufft Wärme. Selbstklebende Dämmstreifen für 10 bis 20 euro, ein dichter Türboden oder eine verschlossene Kaminzugklappe senken Verluste spürbar. Auch Vorhänge und Teppiche isolieren passiv. Sonnenstunden? Vorhänge tagsüber öffnen, abends schließen. So nutzt du kostenlose Gewinne.
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Fehler, die teuer werden können
Viele drehen zu früh und zu hoch auf. Häuser speichern Herbstwärme länger, besonders massive Bauten. Erst messen, dann heizen – und nicht im „Kipp-Modus“ lüften: Dauerhaft gekippte Fenster kühlen Wände aus und treiben den Verbrauch. Besser sind kurze, weite Stoßlüftungen. Und der Klassiker: Stufe 5 heizt nicht schneller, sie heizt nur wärmer. Warum also voreilig aufdrehen, wenn ein gezielter Dreh genügt? Ein Pullover mehr, die Sonne hereinlassen, Türspalten abdichten – so bleibt es behaglich. Und die nächste Abrechnung fällt merklich leichter.





