Ein volles Tupperware, ein vertrautes Mikrowellen-Bing – und schon ist das Mittagessen gerettet… oder? Wer denkt, Mikrowellen könnten nichts Böses, sollte einmal genauer hinschauen: Manche Lebensmittel werden durch ihren Blitzbesuch im garenden Magnetfeld zur echten Gefahr. Lust auf einen kleinen kulinarischen Krimi? Dann bleiben Sie dran!
Warum der Mikrowellen-Shortcut manchmal ins Auge gehen kann
Ein mikrowellenerwärmtes Essen ist charmant: schnell, unkompliziert und fast immer lecker. Doch genau diese Bequemlichkeit bringt gelegentlich große Risiken mit sich. Denn nicht jede Speise lässt sich gefahrlos aufwärmen. Gerade bestimmtes Essen kann durch falsches Handling im Handumdrehen zur Keimschleuder oder zur kleinen Explosion mutieren. Nach dem Motto „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt” werfen wir einen genaueren Blick auf die problematischen Kandidaten.
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Diese Lebensmittel sollten Sie lieber nicht (oder anders) in der Mikrowelle aufwärmen
- Hähnchenreste: Klingt harmlos, ist aber tückisch. Ist das Fleisch noch leicht rosa und wird für die Endgarung in die Mikrowelle geschoben, droht Ungemach. Das Gerät heizt nicht gleichmäßig – perfekte Partybedingungen für Bakterien wie Salmonellen in kühl gebliebenen Ecken! Besser für eine gleichmäßige Durchwärmung: klassisch im Ofen oder in der Pfanne, besonders bei weißem Fleisch.
- Kartoffeln: Sind aus Sicht vieler harmlos – aber weit gefehlt! Stärkehaltige Kartoffeln reagieren allergisch auf schnelle Temperaturwechsel. Nach dem Abkühlen und fehlerhaften Wiedererwärmen drohen Verdauungsprobleme oder sogar Toxizität. Tipp: Kalt genießen, z. B. als schlichte Kartoffelsalat-Variante mit Olivenöl und frischen Kräutern. Sicher, lecker und rustikal.
- Eier (besonders hartgekochte): Das Stichwort hier lautet: Explosion! Bleiben sie in ihrer Schale und werden in der Mikrowelle erhitzt, bauen sich Dampf und Druck auf, bis es beim Öffnen richtig scheppert (übrigens wurde das in einer Studie auf Science Daily mit einem Flugzeugstart verglichen). Neben einer ungewollten Lärmbelästigung drohen auch schwere Verbrennungen. Lösung: lieber kalt, zum Beispiel im Salat, genießen.
- Reis: Das Grundnahrungsmittel to go hat eine unheimliche Seite: Wird gekochter Reis zu langsam abgekühlt oder zu lang bei Zimmertemperatur gelagert, freut sich das Bakterium Bacillus cereus. Folgen können Blähungen, Verdauungsprobleme oder gar Lebensmittelvergiftungen sein. Pro-Tipp: Direkt nach dem Kochen abkühlen lassen und zügig im Kühlschrank verstauen!
- Pilze: Sie begeistern als Pfannengericht oder in cremiger Sauce – sofern sie frisch sind! Nach der Zubereitung sollten sie maximal zwei Tage aufbewahrt werden. Mikrowellen-Wiedererwärmung nimmt ihnen nicht nur Geschmack, sondern macht sie auch schwerer verdaulich. Wer zu viele Pilze übrig hat, friert am besten direkt ein oder zaubert am nächsten Tag eine leckere Quiche daraus.
Kühlen, portionieren, umrühren: Für mehr Sicherheit beim Aufwärmen
Im Umgang mit Resten geht es vor allem um Disziplin und ein bisschen Hausverstand – oder „die Kette der Kälte”, wie wir es nennen könnten. Wichtig:
- Heiße Speisen rasch (innerhalb von zwei Stunden nach dem Kochen) abkühlen lassen.
- Schnellstmöglich in den Kühlschrank, ideal bei maximal 4 °C.
- Beim Aufwärmen regelmäßig umrühren oder das Gericht in Portionen teilen, damit die Hitze sich gleichmäßig verteilt.
Mit diesen einfachen Schritten behalten Geschmack und Magen die Oberhand!
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Kreativ durch den Alltag: Manchmal ist kalt am besten!
Wer sagt denn, dass es das gute alte aufgewärmte Essen sein muss? Tatsächlich punkten viele Gerichte auch in abgekühlter Version. Ob ein frischer Linsen-Curry mit Zitrone, eine Gemüsetarte bei Zimmertemperatur oder ein Quinoapfannengericht als Salat – kalt, mutig und lecker geht auch.
Fazit: Die Sicherheit und der Genuss Ihrer Mahlzeit verlangen keinen großen Aufwand, sondern nur ein bisschen Aufmerksamkeit. Kochen soll Spaß machen – und Essen noch mehr! Bevor also die nächste Box in die Mikrowelle wandert, lieber kurz nachdenken: Kommt dieses Lebensmittel mit dem Temperaturschock klar, oder verdient es einen alternativen Auftritt? Guten Appetit – und bleiben Sie wachsam!





