Im Winter beschlagen Fenster und Spiegel im Nu, Feuchtigkeit sammelt sich am kalten Glas. Alltagssituationen wie Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen treiben die Luftfeuchte hoch, Tropfen bilden sich und die Sicht ist weg. Viele setzen auf kostspielige Entfeuchter oder Handgriffe mit kurzer Wirkung, doch es geht auch einfacher und günstiger. Eine schlichte Methode, die von Sophie Law in Mirror und L’express verbreitet wurde, verspricht schnelle Hilfe, Mathilde Georges beleuchtet Nutzen und Grenzen.
Ein Problem in vielen Haushalten
Beschlagene Scheiben sind im Winter ein täglicher Gast. Warme Raumluft trifft auf kaltes Glas, und schon perlen Tropfen an der Fensterkante. Das sieht nicht nur unschön aus, es begünstigt auch Schimmel und greift Dichtungen an. Besonders betroffen sind Bad und Küche, wo heiße Luft schnell auf kalte Oberflächen trifft. Du lüftest, wischst und wiederholt sich alles am nächsten Morgen? Es gibt eine Lösung, die kaum kostet und sofort hilft.
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Warum Kondensation entsteht
Der Mechanismus ist simpel: Warme, feuchte Luft kühlt an der kalten Scheibe ab. Dadurch kann sie weniger Feuchtigkeit binden, und diese schlägt sich als Kondenswasser nieder. Kochen, Duschen, Wäsche trocknen – sogar das Atmen – erhöhen die Luftfeuchte. Verstärkt wird das Problem durch undichte oder schlecht isolierte Fenster. Wer die Ursachen kennt, kann gezielter gegensteuern und Feuchtigkeit dort abfangen, wo sie entsteht.
Ein einfacher Trick mit Salz
Gewöhnliches Speisesalz kann mehr als würzen. Es wirkt als natürlicher Luftentfeuchter und zieht Feuchtigkeit aus der Umgebung an. Stell eine kleine Schale mit Salz auf die Fensterbank, möglichst nah an die Stelle, an der sich häufig Tropfen bilden. Das Salz bindet überschüssige Feuchte in der Luft, bevor sie am Glas auskühlt. Oft merkst du schon nach kurzer Zeit: weniger Beschlag, weniger Wassertropfen. Ein kleiner Handgriff, der im Alltag spürbar wirkt.
So setzt du den Trick um
Mit wenigen Schritten bist du startklar:
- Nimm eine kleine Schale oder ein flaches Gefäß.
- Fülle etwa 200 g Speisesalz ein.
- Platziere die Schale auf der Fensterbank, möglichst nah am Glas.
- Prüfe das Salz regelmäßig; bei Verklumpen einfach austauschen.
Der Aufwand ist minimal – und die Kosten liegen weit unter elektrischen Luftentfeuchtern, die oft mehrere 100 euro kosten. Tipp: In stark feuchten Räumen 2 Schalen nutzen und abwechselnd erneuern.
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Mehr als nur ein Haushaltstipp
Der Salz-Trick ist schnell, leise und überall machbar. Du brauchst keine Chemie, kein Gerät, nur eine Schale und Salz. Kombiniere das mit kurzem Stoßlüften und mäßiger Heiztemperatur: So senkst du die Feuchte, ohne die Wohnung auszukühlen. In Bad, Küche oder Schlafzimmer aufgestellt, hilft das Salz, Spitzenfeuchte abzufangen – besonders nachts. Warum also nicht heute Abend eine Schale hinstellen und morgen prüfen, wie trocken das Salz geworden ist?





