Nach dem Waschgang beschlägt das Bullauge, ein alltäglicher Anblick, der jedoch mehr sein kann als ein Nebeneffekt heißer Wäsche. Kondenswasser ist oft unproblematisch, wenn die Scheibe aber nach jedem Zyklus nass bleibt, verweist das mitunter auf chronische Feuchte und mögliche Kosten. Entscheidend sind die Temperaturunterschiede, die Raumluft und der Zustand der Maschine, auffällige Gerüche oder dunkle Ränder liefern zusätzliche Signale. Auch der Trockner beeinflusst die Feuchtebilanz im Haushalt, kleine Gewohnheiten entscheiden hier über Langlebigkeit oder Schimmelrisiko.
Wasserflecken am bullauge? was du nach jedem waschgang beachten solltest
Nach dem schleudern liegt oft ein feiner film auf dem bullauge. Das verunsichert, wirkt aber zunächst alltäglich. Entscheidend ist, was danach passiert. Trocknet die scheibe zügig, ist meist alles in ordnung. Bleibt sie stundenlang nass, lohnt ein genauer blick. Denn wo feuchte stehen bleibt, fühlen sich keime wohl. Mit wenigen routinen kannst du das verhindern und die maschine schützen. So bleibt dein alltag praktisch und der wäscheberg im griff.
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Das phänomen der kondensation am bullauge
Nach einem warmen waschgang triffst du häufig auf beschlagene scheiben. Ursache ist kondensation: Warme, feuchte luft im trommelinneren trifft auf die kühlere bullaugenoberfläche. Durch das temperaturgefälle wird dampf zu tropfen, ähnlich wie an einer winterlichen fensterscheibe. Das ist normal, vor allem bei programmen um 40 bis 60 grad. Wichtig ist die zeit danach. Verfliegt die feuchte rasch, musst du nichts weiter tun. Bleibt das glas lange nass, kann sich feuchte stauen – und mit ihr probleme. Harmlos – oder warnsignal?
Warnsignale: wenn feuchtigkeit zum problem wird
Hartnäckige feuchte ist ein hinweis auf mehr als nur dampf. Riecht die trommel nach muffiger geruch, siehst du schwarze flecken am dichtring oder sogar schimmel, greif ein. Solche spuren deuten auf chronische feuchtigkeit hin, oft begünstigt durch restwasser in falten der gummidichtung oder einen träge ablaufenden abfluss. Auch wasser, das nach dem programm im trommelboden steht, ist kein gutes zeichen. Dann lohnt der blick auf das flusensieb, den ablauf und die aufstellung der maschine. Feuchte, schlecht gelüftete räume verlängern zudem die trocknungszeit und fördern biofilme.
Einfache maßnahmen für eine trockene maschine
Mit klaren routinen hältst du feuchte in schach. Lüften zuerst: Öffne nach dem waschen fenster oder sorge für luftzirkulation. Lasse bullauge und waschmittelschublade mindestens eine stunde offen, damit restfeuchte entweichen kann. Wische glas und gummidichtung kurz aus, besonders die falten. Reinige das flusensieb regelmäßig, bei viel fusseln auch öfter; so kann wasser frei ablaufen. Prüfe den abwasserschlauch auf knicke und die siphonverbindung auf dichten sitz. Steht die maschine in einem kühlen keller, hilft ein kleiner luftentfeuchter. Das alles kostet wenig zeit und verhindert größere schäden.
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Pflege und prävention: länger freude an deiner waschmaschine
Auch die programmwahl wirkt gegen feuchte. Weniger hitze bedeutet weniger dampf: Wähle, wenn möglich, programme mit niedrige temperatur oder eco-modus. Überlade die trommel nicht, damit luft zirkuliert und das wasser sauber abläuft. Einmal im monat lohnt ein leerlauf bei mittlerer temperatur mit maschinenreiniger, das reduziert beläge. Prüfe in abständen die schläuche, ziehe schellen nach und kontrolliere die dichtungen auf risse. Diese wartung verlängert die lebensdauer deutlich. Und sie sorgt dafür, dass du nach dem waschgang auf eine klare scheibe blickst – statt auf zähe feuchtigkeitsreste.





